Sommersportarten

Eine der beliebtesten Sommersportarten für Jung und Alt ist das Schwimmen. Am liebsten im Baggersee, aber ein Schwimmbad tut es auch. Schwimmen ist eine sportliche Betätigung, die insbesondere die Gelenke schont und die Haut strafft. Was gibt es Schöneres, als sich im Sommer mit Kind und Kegel an den Badesee zu begeben und gleichzeitig etwas für seine Gesundheit zu tun. Ob man nun Brust-, Rückenschwimmen oder Kraulen vorzieht, jeder findet das Passende für sich. Bereits für kleine Kinder werden in Schwimmbädern Kurse angeboten, um Ihnen das Schwimmen beizubringen. Sie können Schwimmprüfungen ablegen und auch Schwimmsportvereinen beitreten, um an Wettkämpfen teilzunehmen. Sogar in den Schulen wird das Schwimmen als Unterrichtsfach angeboten.

Sommersportarten: Ein guter Ausgleich neben Schwimmen ist das Schnorcheln

Wenn man dann schon mal am See zum Schwimmen ist, kann man sich auch gleich einer weiteren Sommersportart widmen. Dem Schnorcheln. Zum Schnorcheln benötigt man einen Schnorchel, ein gebogenes, hohles Plastikrohr mit einem Mundstück, und eine Taucherbrille. Im Gegensatz zum Tauchen gibt es keine Gasflaschen. Man nutzt die Kapazität der Lunge und holt über den Schnorchel Luft an der Oberfläche. In Sommerurlaubsländern werden überall Kurse und begleitete Schnorchel Ausflüge angeboten. Besonders in Meeren und Ozeanen sollte man aber nie allein Schnorcheln, da die Strömungen einen schnell wegtreiben und man durch die wunderschöne Unterwasserwelt viel zu abgelenkt ist, dies zu bemerken. So mussten schon einige Schnorchler mit einem Boot gerettet werden. Daher sollte man stets auf die Hinweise des Hotelpersonals bezüglich der Strömungen achten und gegebenenfalls an einer geführten Tour teilnehmen.
Noch schöner als Schnorcheln ist für viele Menschen das Tauchen. Hierbei muss man nicht mehr wegen des Atmens an die Oberfläche kommen, sondern kann sich dank der Sauerstofflaschen ganz dem Anblick der Flora und Fauna unter Wasser widmen. Mittlerweile gibt es in fast jedem Urlaubsort und auch in größeren Städten im Binnenland Tauchschulen. Hier erlernt man vom Profi, was alles zu beachten ist und kann mit einer Prüfung den Tauchschein absolvieren. Auch hier gilt möglichst niemals allein Tauchen, besonders in fremden Gewässern.

Sommersportarten: Vom kühlen Nass ins trockene

Wenn man dann genug vom kühlen Nass hat, kann man sich auch mit der beliebten Sommersportart Beachvolleyball die Zeit vertreiben. Hierzu braucht man vier Spieler und ein Netz. An vielen Stränden sind heutzutage Beachvolleyballplätze eingerichtet. Die vier Spieler bilden zwei Mannschaften. Auf jeder Seite des Netzes stehen somit zwei Personen, die nun versuchen, den Ball über das Netz hinweg auf den Boden der gegnerischen Mannschaft aufschlagen zu lassen. Die Gegenmannschaft versucht das zu verhindern und den Ball mit maximal drei Kontakten wieder übers Netz auf den Boden des Gegners zu schlagen. Dieses Spiel hat sich aus dem Hallenvolleyball entwickelt und ist heutzutage weltweit bekannt. Es gibt Wettkämpfe und seit 1994 ist es eine olympische Disziplin. Sogar in manchen Innenstädten ohne Strand wird im Sommer feinster Sand herangeschafft, um Wettbewerbe durchzuführen. Eine weitere, besonders bei abenteuerlustigen Personen beliebte, Sportart ist das Rafting. Hierbei wird mit einem Schlauchboot und 4 bis 12 Personen ein Fluss mit verschiedenen Gefahrstellen befahren. Auch hierfür gibt es mittlerweile sehr viele seriöse Anbieter für geführte Touren. Da bei führungsfreie Touren die Unfallgefahr sehr hoch ist, sollte man sich unbedingt an einen solchen Anbieter wenden. Die Boote werden von einem Profi durch die Gefahrenstellen geleitet und somit das Risiko, verletzt zu werden oder gar zu ertrinken, um ein Vielfaches gesenkt. Besonders beliebt sind Gebirgsflüsse mit Stromschnellen, die durch Schluchten und kleine Wasserfälle hinunter führen. Hier jagt ein Adrenalin Schub den Nächsten und am Ende der Fahrt kann man stolz auf sich sein, einen solch wilden Fluss besiegt zu haben. Die Touren werden natürlich dem Können des schwächsten Teilnehmers angepasst, so dass man schon darauf achten sollte, eine möglichst gleichstarke Gruppe zu bilden, damit jeder auf seine Kosten kommt.