Wintersportarten
Freizeit ist mehr denn je eines der höchsten Güter des Menschen. Je mehr Menschen arbeiten müssen und in berufliche Zwänge eingebunden sind, desto wichtiger ist es ihnen, ihre Freizeit so angenehm wie möglich zu verbringen. Damit steigt auch der Anspruch an die Freizeitgestaltung: Möglichst viel soll in die wenige Zeit gepackt werden, möglichst aktiv möchte man sein, und so viel als möglich erleben. Dies ist mit ein Grund, warum sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten viele neue und spektakuläre Wintersportarten entwickelt haben. Skifahren Nach wie vor sehr beliebt, und eine der ersten Wintersportarten überhaupt, ist das Skifahren. Ursprünglich wurde es von Bergbauern entwickelt, die eine Möglichkeit suchten, auch im Winter bei hohem Schnee ihre Behausung zu verlassen und andere Ziele aufzusuchen. Ursprünglich war das Skifahren also eng mit dem Skiwandern verbunden, das heutzutage einen neuen Boom erlebt. Die Ausrüstung ist natürlich inzwischen unvergleichlich technischer und besser geworden.Wintersportarten: Snowboarden für Jung und Alt
Einst als Trendsport für Jugendliche und Twens entwickelt, ist das Snowboarden oder Boarden heute in nahezu jeder Altersgruppe weit verbreitet. Auch viele Boarder jenseits der 40 und 50 werden auf den Pisten gesehen und machen durchaus eine gute Figur. Auf einem flachen, an den Kanten nach oben gebogenen Board, steht der Boarder in einer Bindung fest verankert. Das Board wird durch Verlagerung des Körpergewichts gesteuert. Die Fahrspur ist meist lang gezogen und eher parallel zum Hang, dennoch können mit dem Snowboard auch sehr hohe Geschwindigkeiten erzielt werden. Sprünge, Überschläge und Kunstfiguren in der Halfpipe werden von fortgeschrittenen Boardern praktiziert.Skeleton Eine Abwandlung des Bobsports ist das Skeleton-Fahren. Auf einem schlittenähnlichen Gefährt liegt der Fahrer nach dem Anlauf bäuchlings. Dabei liegt er nur mit dem Oberkörper auf. Die Steuerung erfolgt mit den Armen und über Gewichtsverlagerung. Skeleton wird ebenfalls auf einer abschüssigen Eisbahn gefahren, wenn möglich einer Bobbahn. Im Unterschied zum Bobfahren oder klassischen Rodeln ist es sehr viel dynamischer. Das Skeleton verzeiht keine Fahrfehler. Bobfahren und Rodeln Beide Sportarten werden auf speziellen Eisbahnen betrieben und erfordern ein hohes technisches Können. Sie sind daher dem Vereinssport vorbehalten und werden nur in den seltensten Fällen für Laien angeboten. Sehr viel Kraft und Ausdauer sind für diese beiden Sportarten notwendig, ebenso ein angeborenes Gespür für die richtige Fahrtaktik. Schlittschuhlaufen Schlittschuhlaufen zählt zu den Sportarten, die Jedermann ausüben kann, also zum Breitensport. Häufig praktiziert wird es auf zugefrorenen Seen oder Flüssen. Sehr viel ungefährlicher und bequemer ist jedoch das Schlittschuhlaufen in der Eishalle. Hier wird oft durch den Veranstalter durch zusätzliche Unterhaltung gesorgt. Attraktive Angebote wie zum Beispiel eine Eis Disco locken die Besucher in die Halle. Das Material kann gemietet werden, und es besteht im Unterschied zur freien Natur nicht die Gefahr des Einbrechens.
Wintersportarten: Schutzkleidung bei den Sportarten
EishockeyAuf der Basis des Schlittschuhlaufens wurde das Eishockeyspiel erfunden. Dabei handelt es sich um eine Mannschaftssportart, bei der die gegnerischen Mannschaften möglichst viele Tore erzielen müssen, indem sie einen Puck ins gegnerische Tor befördern. Als Spielgeräte dienen Schläger, meist aus Holz oder Carbon gefertigt. Beim Eishockey ist eine gute Polsterung der Spieler notwendig, da es sich um eine Vollkörperkontakt Sportart handelt.
Skilanglauf Eine weitere sehr beliebte Wintersportart ist der Skilanglauf. Ursprünglich wurde er vom etwas älteren Publikum praktiziert, da er sehr gelenkschonend ausgeführt werden kann und ein hervorragendes Herz-Kreislauf-Training ermöglicht. Mittlerweile wird der Skilanglauf aber auch schon von vielen Leistungssportlern praktiziert, die ihn als zusätzliche Konditionseinheit ansehen. Skilanglauf ist im Unterschied zum Skifahren relativ preisgünstig und lässt sich auch im flacheren Land ausüben. Eisschnelllauf Die Wettkampfversion des Schlittschuhlaufens ist der Eisschnelllauf. Er wird in einer Halle auf einer extrem gut präparierten Eisbahn praktiziert und erfordert sehr viel Sprintkraft und Kondition von seinen Athleten. Die Race Kufen der speziellen Schlittschuhe sind so scharf geschliffen, dass von ihnen eine hohe Verletzungsgefahr ausgeht. Deshalb sind die Kontrahenten bei Wettkämpfen auch auf spezielle Bahnen eingeteilt, um Zusammenstoße zu verhindern. kontrolliert werden. Die Zeitnahme zum Beispiel erfolgt mittlerweile in den meisten Fällen elektronisch. Dennoch werden Handzeitnehmer eingesetzt, um einen möglichen Systemausfall abzufangen. In vielen Sportarten gibt es Wende-, Ziel- und Linienrichter. In Mannschaftssportarten oder individuellen Zweikämpfen werden Schiedsrichter eingesetzt, je nach Höhe des Wettkampfgrades in aufsteigender Anzahl.